In meinem Trommelkreis wird vorrangig auf Rahmentrommeln, den sog. Schamanentrommeln gespielt. Der Schwerpunkt liegt dabei nicht darauf, einen möglichst kreativen und melodiösen Rhythmus zu trommeln sondern sich gemeinsam als Kreis zu verbinden und miteinander zu wirken. Jede und Jeder bringt seine Energie mit in den Kreis und zusammen entsteht dadurch ein heiliger Raum, in dem Transformation und Wandel möglich sind. Dabei möchte ich keine feste Intention vorgeben sondern meine Teilnehmer dürfen selber entscheiden, welche Themen ihnen gerade am Herzen liegen. Das kann Frieden in der Welt, Heilung für Mutter Erde oder ganz eigennütz ein individuelles Anliegen sein. In der Gestaltung des Abends orientiere ich mich an den aktuellen Energien, dem Mondstand und dem keltischen Jahreskreis sowie meinen ganz eigenen Impulsen dazu.

Um kraftvoll in dieses Ritual zu starten, reinige ich meinen Teilnehmern die Aura und lade die Elemente, unsere Krafttiere, unsere Ahnen und weiteren Helfer ein. Durch eine kleine Gabe an das Feuer in unserer Mitte verankern wir uns im Kreis. Mit einer kurzen Mediation finden wir in die Stille und oft zeigt sich hier bei den Teilnehmern schon ein Impuls, welches Anliegen diesmal der Aufmerksamkeit bedarf. Ggf. darf dieses Thema direkt im Feuer transformiert werden bevor wir gemeinsam beginnen zu trommeln. Meist starten die Trommeln wild und unkoordiniert und finden rasch in einen gemeinsamen Rhythmus, der es uns ermöglicht, in einen Trance-Zustand zu gleiten, in dem wir offen für Botschaften aus dem Unterbewusstsein sind. Nachdem der gemeinsame Rhythmus im Verlauf zerfällt, haben die Teilnehmer die Möglichkeit nachzuspüren bevor wir – begleitet von unterschiedlichen Klanginstrumenten wie Rassel, Regenmacher, verschiedenen Trommeln, Sansula, Zungentrommel etc. – Chants und einfache Lieder für Mutter Natur singen. Eine weitere Runde mit unseren Trommeln rundet den Abend ab bevor wir uns mit einem festen Ritual verabschieden.